
Treffen der Generationen – der 97-jährige Ernst Hähnert und der 21 Monate alte Laurenz Gebhard: Uschi Krepinsky und Wilhelm Gebhard überreichten dem ältesten und jüngsten Mitglied des VfL Präsente.
Einen besseren Ort für den Festkommers zum 150-jährigen Bestehen des VfL Wanfried konnten die Verantwortlichen nicht auswählen. Denn in der Erich Schröder-Halle, der „alten Turnhalle“ der Wanfrieder schlug früher, aber auch heute noch, das Herz des Wanfrieder Vereinslebens. Das und noch viel mehr sagte Festredner Rolf Schröder, Sohn des am längsten amtierenden VfL-Vorsitzenden Erich Schröder, dessen Name die Halle seit 1989 trägt.

Machten Werbung für die VfL-Chronik zum 150-jährigen Vereinsbestehen: (v.li.) Sparkassenvorstand Wolfgang Wilke, Pfarrerin Rosemarie Kremmer, Alt-Bürgermeister Otto Frank und Ehrenstadtverordneten-Vorsitzender Günther Winnige.
Und am genau richtigen Ort hielt mit Rolf Schröder auch genau der richtige Mann die Festrede. Selten habe man einen solch interessanten, ernsten aber auch humorvollen Vortrag zur Vereinsgeschichte gehört wie diesen, lobten nicht nur Bundestagsabgeordneter Michael Roth, Landrat Stefan Reuß, VfL-Vorsitzender Wilhelm Gebhard und die langjährige 2. Vorsitzende, „Uschi“ Krepinsky.
Denn Schröder ging nicht nur auf die vielen schönen Ereignisse ein, sondern sparte auch die dunkelste Zeit der VfL-Geschichte nicht aus. Im Dritten Reich wurde die Heimat des VfL, die Sporthalle, zweckentfremdet und als Getreidelager genutzt. Unvergleichlich schlimmer war aber, dass viele Wanfrieder in dieser Zeit nicht nur ihre sportliche Heimat verloren…
Schröder ging vor vielen Gästen, unter anderem waren dabei die Landtagsabgeordneten Sigrid Erfurth, Lothar Quanz, Horst Hartmann vom Sportkreis, die Wanfrieder Schulleiter Steffi Stück und Eberhard Hohlbein, Theresina Albert vom DRK, Pfarrerin Rosemarie Kremmer, Diakon Stefan Schäfer, Sparkassen-Vorstand Wolfgang Wilke, Sparda-Bank-Chef
Volker Masendorf, Manfred Meinl (AWO), Renate Hüther vom Turngau Werra, Hubert Steube von der IG Heldrastein, Peter Thiel (Feuerwehr Wanfried) und Michael Gücking (Festausschussvorsitzender Schützenfest) aber auch auf die vielen positiven Aspekte im Wanfrieder Vereinsleben ein. „Dieser Verein hat Menschen geformt, die ein gemeinsames Miteinander leben“, sagt er.

VfL-Ehrenvorsitzender Harald Schmidt (li.) mit dem langjährigen Kassenwart des Vereins, Martin Böttner.
Aber er scheute auch nichtdavor, den Finger in die Wunde zu legen. Den Kampf gegen die Bewegungsarmut bei Kindern und Jugendlichen könne ein Sportverein nicht alleine gewinnen. Hier sei die enge Kooperation mit den ortsansässigen Schulen gefragt.
Um auch den Kleinsten den Weg in den Wanfrieder VfL zu ebnen, denn so Rolf Schröder am Ende seiner Rede: „Wir leben mit und in einem coolen Sportverein.“
Zum Kinderfest des VfL, das nach dem Festkommers stattfand, geht’ hier (mit großer Bildgalerie)

Überbrachten die Glückwünsche des Wanfrieder Schützenvereins: Der noch bis Sonntag amtierende König Peter Grein (li.) und Oberleutnant Thomas Wehr.

Gemeinsam zum Festkommers: Jochen Friedrich und Eberhard Hohlbein (Schulleiter Elisabeth Selbert-Schule).

Die vier Vorsitzenden der Sportvereine in den Wanfrieder Ortsteilen: (v.li.) Friedhelm Nolte (TuS Heldra), Erwin Neugebauer (TSV Altenburschla), Bernd Auweiler (TSV Aue) und Gerhard Ritzau (TSV Völkershausen.





