Eschwege. Das Zugpferd des Eschweger Tourismus’, der Werratalsee, soll um eine Attraktion reicher werden. So zumindest der Plan von Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe.
Auf dem CDU-Neujahrsempfang am Sonntag machte er sein Vorhaben öffentlich: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass am nördlichen Ufer eine Wakeboard-Anlage gebaut wird.“
In Kontakt mit einem Spezialisten, der diese Anlagen vor Ort aufbaut und betreibt stehe er bereits. „Ich habe mich mit dem Investor, der an der holländischen Grenze ansässig ist, bereits getroffen“, so Heppe. Einzelheiten könne er noch nicht nennen, da er seinen Plan erst nächsten Montag als Vorlage in den Magistrat einbringen werde. Nur soviel verriet der Bürgermeister gegenüber dem MARKTSPIEGEL schon: „Kosten kommen keine auf die Stadt zu, die übernimmt der Investor.“ Und der würde auch Land am See von der Stadt kaufen oder pachten.
Heppe hoffe darauf, dass die sozialdemokratische Mehrheit im Magistrat seinem Plan mit der Wakeboard-Anlage folgen werde. „Der Werratalsee ist in unseren touristischen Planungen der zentrale Ort. Mit solch einer Anlage würden wir ihn weiter aufwerten und Menschen, vor allem junge Menschen, nach Eschwege ziehen“, so Heppe.
+++EXTRA INFO+++
Was ist Wakeboarden?
Ein Wakeboard ist ein Wassersportgerät in Form eines Brettes, das an die Füße geschnallt wird, um damit auf dem Wasser zu gleiten. Der Fahrer steht seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett. Er wird von einem Boot oder einer Seilbahn gezogen.
Der Name Wakeboard lässt sich von der von den Motorbooten erzeugten künstlichen Welle, der so genannten Wake (engl.: Kielwasser) herleiten, die die Wakeboarder als Absprungrampe (Kicker) verwenden. Die Sportart heißt Wakeboarding oder eingedeutscht auch Wakeboarden oder Waken. Quelle: Wikipedia
Zwischenruf von LARS WINTER
Da hat der Bürgermeister eine wirklich gute Idee, gilt es doch, Eschwege und damit den Werratalsee als touristischen Anziehungspunkt mehr zu vermarkten. Und dies ohne zusätzliche finanzielle Belastungen für das Stadtsäckchen.
Mit dem Standort für die Wakeboard-Anlage auf der Nordseite des Sees scheint ein idealer Platz gefunden, denn bisher ist dort eh nicht viel los.
Junge Menschen würde die neue Anlage mit Sicherheit anziehen. Beispiele aus anderen Regionen zeigen das, wo sich im Sommer ein Boarder nach dem anderen am Seil ziehen lässt. Solche Anlagen boomen, warum nicht auch bei uns?!
Doch eine gute Idee reicht alleine noch nicht aus, wenn man als Bürgermeister keine Mehrheiten in den politischen Gremien hat. Heppe muss daher den Magistrat von seinem Plan überzeugen. Und in dem haben bekanntlich die Sozialdemokraten die Mehrheit. Dasselbe gilt für die Stadtverordnetensitzung, die letztendlich über das Projekt abstimmen müsste.
Da bisher keine anderen, ähnlich guten Vorschläge an die Öffentlichkeit gedrungen sind, sollte man Heppes Plan zustimmen.
Den heimischen Bürgern und den Touristen ist es doch völlig egal, aus welcher politischen Richtung die Initiative kam. Für Gäste aus nah und fern zählt doch nur, dass sie ein attraktives Angebot am See vorfinden, denn nur dann kommen sie auch und lassen ihr Geld hier!



26/02/2012 um 18:45
Ich finde es auch gut eine solche Anlage in Eschwege zu erbauen dieser Sport ist ein Spaß für Jung und alt und wird der Kracher am weratalsee hut ab für so eine Idee
22/02/2012 um 12:42
also das was der peter bahn da erzählt ist ja der größte schwachsinn was es gibt!das einzugsgebiet ist sehr gut und ich kenn mich in der szene aus das ding wird nen krache darstellen!
das sind leute die einfach nichts mit sich anzufangen zu wissen!
lächerlich!
Daumen hoch für eschwege und den bürgermeister!!!!!
26/01/2012 um 13:10
So ein Schwachsinn!! Der soll erstmal Arbeitsplätze für die Jugend schaffen, damit die überhaupt erstmal hier bleiben – danach kann man an so etwas denken um die jungen Leute auch hier zu halten!